Ihr Kind ist erkrankt, Sie haben berufliche Verpflichtungen oder sind in Ausbildung und es gibt niemanden, der Ihr Kind betreuen kann?

Aufgrund des besonderen Ansteckungsrisikos durch Corona betreuen unsere Freiwilligen bis auf Weiteres nur gesunde Kinder und Kinder mit nicht ansteckenden Erkrankungen bzw. eindeutig diagnostizierten Kinderkrankheiten. Keine Betreuung übernehmen sie von Kindern mit vagen Krankheitssymptomen wie Erkältung, Fieber, Kopfschmerzen, Durchfall.

Kontaktieren Sie uns und wir vermitteln Ihnen unbürokratisch und kurzfristig eine unserer ehrenamtlichen Betreuerinnen, die sich bei Ihnen zuhause liebevoll um Ihr erkranktes Kind kümmert, damit es in Ruhe wieder gesund werden kann.

Die Vermittlung erfolgt in der Regel für den/die nächsten Tag/e. Sie brauchen keine vorherige Registrierung und keine Mitgliedschaft.

Unser Vermittlungstelefon ist werktags von 9.00 bis 13.00 Uhr besetzt.
Sie erreichen uns telefonisch (089) 290 44 78 oder per Mail an info@zhgw.de

Für die Vermittlung nehmen wir alle erforderlichen Daten von Ihnen auf und suchen eine für Ihre Bedürfnisse passende Helferin. Diese erhält von uns Ihre Daten, setzt sich anschließend direkt mit Ihnen in Verbindung und erscheint am Betreuungstag zum vereinbarten Zeitpunkt bei Ihnen.

Während der Betreuung kümmert sich die Helferin um alle Bedürfnisse Ihres Kindes. Je nach Krankheitsstand tröstet, pflegt und beschäftigt sie Ihr Kind, kümmert sich um Essen, Trinken und eine evtl. nötige Medikamenteneinnahme.

 

  • Als "Notdienst in Coronazeiten" möchten wir möglichst vielen Familien Unterstützung und Entlastung bei der Kinderbetreuung ermöglichen und dabei das Risiko einer Ansteckung für alle so gering wie möglich halten. Wir vermitteln daher unsere Freiwilligen zu gesunden Kindern!

    Häufig gestellte Fragen

    • Wie schnell kann ich eine Helferin vermittelt bekommen?

      Eine Vermittlung noch am selben Tag Ihrer Kontaktaufnahme und Anfrage bei uns zu vermitteln ist schwierig, da ja für jeden Einsatz erst eine erreichbare und freie Ehrenamtliche gefunden werden muss.
      Wenn es uns gelingt, vergehen auf jeden Fall organisationsbedingt zwischen Ihrer Anfrage und dem Eintreffen einer verfügbaren Helferin bei Ihnen zu Hause mindestens 2-3 Stunden.

      Die Vermittlung einer unserer ehrenamtlichen Betreuerinnen für den Tag nachdem uns Ihre Vermittlungsanfrage erreicht, ist in aller Regel möglich. Garantieren können wir es nicht.

    • Wer betreut mein krankes Kind?

      Unsere Helferinnen sind engagierte Frauen, die durch ihre frühere Tätigkeit (im Beruf und/oder als Mutter) und ihre Freude am Umgang mit Kindern gut auf diese ehrenamtliche Tätigkeit vorbereitet sind. Viele kennen auch aus eigener Erfahrung die Probleme berufstätiger Eltern, das Bedürfnis ihres kranken Kindes nach Fürsorge, Zuwendung und Geborgenheit im häuslichen Umfeld mit ihren beruflichen Verpflichtungen zu vereinbaren.

      Die meisten unserer Helferinnen arbeiten schon seit langer Zeit für "Zu Hause Gesund Werden" und verfügen deshalb über viel Wissen und Erfahrung im Umgang mit kranken Kindern unterschiedlicher Altersstufen und Familien in verschiedensten Lebenssituationen. Sie sind absolut zuverlässig, ausreichend belastbar und zeitlich flexibel.

      Vor ihrem ersten Einsatz absolviert jede neue Helferin einen "Erste-Hilfe-Kurs am Kind" und legt ein "Erweitertes polizeiliches Führungszeugnis" vor. Unsere kontinuierliche Begleitung und Weiterbildung unserer Ehrenamtlichen sichert die hohe Qualität der anspruchsvollen Arbeit.

    • Mein Kind ist gesund, doch ich bin krank. Kommt eine Helferin zu uns?

      Normalerweise ist unser Angebot beschränkt auf kranke und genesende Kinder von Eltern, die bedingt durch Berufstätigkeit oder eigene Ausbildung ihr Kind nicht selbst pflegen können.

      Für die Dauer unseres "Notdienst in Coronazeiten" betreuen unsere Helferinnen zurzeit auch gesunde Kinder kranker Eltern! Voraussetzung ist allerdings, dass eine Erkrankung durch Covid-19 absolut ausgeschlossen ist! 

      Bei einer längeren eigenen Erkrankung könnten Sie eventuell über Familienpflege Unterstützung erhalten; die Homepage der Stadt München nennt Ihnen unter dem Stichwort "Familienpflege" verschiedene Anlaufstellen.

    • Kann ich die Helferin vor ihrem ersten Einsatz bei uns kennenlernen?

      Leider ist das nicht möglich, weil ein extra Vorstellungstermin für die ehrenamtlichen Helferinnen mit zusätzlichem zeitlichem Aufwand (und Fahrtkosten) verbunden wäre. Außerdem kann es sein, dass die Ihnen bekannte Helferin bei der nächsten Krankheit Ihres Kindes keine Zeit hat oder anderweitig im Einsatz ist, sodass eine andere Helferin gefunden werden muss.

      Auch wenn unsere Ehrenamtliche noch nie bei Ihnen war, ist sie vertraut mit der Notsituation und hat ihre kleinen "Tricks", um möglichst rasch in Kontakt mit Ihrem Kind zu kommen. In der viertel bis halben Stunde Übergabezeit können Ihr Kind und die Helferin in Ihrer Gegenwart schon Kontakt aufnehmen und Ihr Kind erlebt, dass die Helferin da ist, weil sie von Mama oder Papa darum gebeten wurde. Aus diesem Grunde (der bewussten Kontaktaufnahme) übernehmen die Helferinnen kein schlafendes Kind - wir wollen Ihrem Kind nicht den Schock zumuten, beim Aufwachen allein mit einer fremden Frau konfrontiert zu sein.

      In den meisten Fällen freuen sich die Kinder über die ungeteilte Aufmerksamkeit der Helferin. Auch wenn Ihr Kind beim Abschied weint, können Sie darauf vertrauen, dass es sich bald nach Ihrem Weggang wieder beruhigt und sich gerne ablenken lässt.

       

    • Kann ich eine Helferin aussuchen?

      Wir fragen bei Einsatzanfragen immer zuerst die Helferinnen an, die schon einmal in Ihrer Familie waren bzw. die in Ihrer Nähe wohnenden Frauen. Wenn Sie eine spezielle Helferin gerne hätten, versuchen wir, diesen Wunsch zu erfüllen - was natürlich von der Erreichbarkeit und Verfügbarkeit der Helferin abhängt.

      Vor allem längere Einsätze können häufig nicht von einer einzigen Helferin übernommen werden, sondern müssen aufgeteilt werden. Nach unserer Erfahrung stellt das für die Kinder in der Regel kein Problem dar. Die hohe Zahl an Wiederholungseinsätzen zeigt den Erfolg unseres Hilfsdienstes und die große Zufriedenheit der Familien mit der Qualität und Flexibilität der Betreuung.

       

    • Was kostet die Betreuung durch ZU HAUSE GESUND WERDEN?

      Als Aufwandsentschädigung für die ehrenamtliche Betreuung kranker Kinder erhält unsere Helferin von Ihnen eine Aufwandsentschädigung sowie eine pauschale Fahrtkostenerstattung.

      Die Betreuung von einem kranken Kind kostet 6,50 € pro Stunde plus Fahrtkosten.

      Die Betreuung von zwei kranken Kindern kostet 8,50 € pro Stunde plus Fahrtkosten.

      Die Betreuung von drei kranken Kindern kostet 10,50 € pro Stunde plus Fahrtkosten.

      Angefangene Stunden werden mit dem halben Stundensatz berechnet.

      Für die Fahrtkostenerstattung muss kein Nachweis erbracht werden, da sie pauschal erfolgt. Hierfür legen wir die aktuellen MVG-Fahrpreise für eine Streifenkarte zugrunde.
      Derzeit beträgt die Fahrtkostenpauschale regulär 5,85 €/Tag, bei Kurzstrecke 2,90 €/Tag, außerhalb der M-Zone je nach Zonenanzahl.

    • Was tun, wenn die finanziellen Möglichkeiten begrenzt sind?

      Für Eltern mit geringem Einkommen können wir Betreuungseinsätze unkompliziert aus Spendenmitteln finanzieren - sprechen Sie uns offen an, wenn Ihre finanziellen Mittel für eine Betreuung nicht ausreichen.
      Wir finden ohne großen bürokratischen Aufwand eine Lösung.

      Es ist uns sehr wichtig, dass unser Angebot eine Entlastung für alle berufstätigen Eltern darstellt. Gerade für alleinerziehende Mütter und Väter, die oft sowohl in zeitlicher, als auch in finanzieller Bedrängnis sind, möchten wir Entlastung anbieten.

    • Wie werden die Kosten abgerechnet?

      Die Abrechnung der Aufwandsentschädigung und die Erstattung der pauschalen Fahrtkosten erfolgt täglich am Ende der Einsatzzeit mithilfe eines Abrechnungsformulars, das die Helferin mitbringt.
      Auf Wunsch erhalten Sie ein Duplikat der Abrechnung.

      Die Helferin erhält das Geld in bar von Ihnen bezahlt. Halten Sie dafür bitte ausreichend Bargeld bereit.

    • Kann ich die Aufwandsentschädigung überweisen?

      Eine Überweisung der angefallenen Betreuungskosten anstelle der Barauszahlung an die von uns vermittelte Helferin ist aus organisatorischen Gründen leider grundsätzlich nicht möglich.

    • Was, wenn ich einen Einsatz noch vor Beginn absage?

      Wenn Sie einen vereinbarten Einsatz am Vorabend wieder absagen wollen, bitten wir Sie, die Helferin bis spätestens 17:00 Uhr anzurufen.
      Bitte respektieren Sie, dass unsere Ehrenamtlichen nach 17:00 Uhr ihren Feierabend ungestört verbringen möchten

      Bis jetzt erheben wir aus Kulanzgründen für diese Absagen noch keine Aufwandsentschädigung. Im Interesse der Helferin, die sich auf den Einsatz vorbereitet und anderer Familien, die unsere Betreuungsunterstützung brauchen, bitten wir Sie, Einsatzabsagen möglichst zu vermeiden.

      Für Einsätze, die am Einsatztag selbst vor Beginn abgesagt werden, erheben wir für die geleistete Vermittlungs- und Vorbereitungsarbeit eine Aufwandsentschädigung von pauschal 30,00 €. Diese ist zeitnah auf unser Konto zu überweisen.

       

       

    • Was, wenn ein Betreuungseinsatz abgebrochen wird?

      Wenn ein Einsatz kurz nach dem Beginn der Betreuung abgebrochen wird, erhält die Helferin 30,00 € Aufwandsentschädigung sowie die pauschale Fahrtkostenerstattung bar von Ihnen ausgezahlt.
       

    • Wie funktioniert die Übergabe und wie lange dauert sie?

      Aus Gründen der Aufsichtspflicht übernimmt die Helferin Ihr krankes Kind grundsätzlich von einer aufsichtsberechtigten Person, also einem Elternteil, Verwandten, Nachbarn.
      Das Gleiche gilt für die Rückübergabe am Ende des Einsatzes. D.h. die Helferin kommt zu keinem Kind, das alleine zu Hause ist und sie lässt am Ende des Einsatzes Ihr Kind auch nicht alleine zurück.

      Wenn Ihr Kind schon Fremdbetreuung gewöhnt und älter ist, können 15 Minuten für die Übergabe an die Helferin ausreichen.
      Wenn Ihr Kind noch sehr klein, Fremden gegenüber sehr zurückhaltend und/oder krankheitsbedingt sehr leidend ist, sollten Sie mit ca. 30 Minuten rechnen.

      In dieser Übergabezeit können Ihr Kind und die Helferin sich schon etwas kennenlernen und die Helferin bekommt alle wichtigen Informationen von Ihnen für die aktuelle Betreuungssituation.
      Ihr Kind kann während dieser Zeit spüren, dass Sie zu der Helferin Vertrauen haben und diese gerne zu Ihrem Kind und Ihnen gekommen ist.

      Nach der Übergabe bitten wir Sie, auch wenn es manchmal schwer ist, sich ohne (sichtbare) Sorge von Ihrem Kind zu verabschieden und zu gehen. Falls Ihrem Kind der Abschied im Moment vielleicht schwer fällt, gelingt es der Helferin in der Regel rasch, Ihr Kind zu trösten und abzulenken.

    • Wie lange dauert ein Betreuungseinsatz?

      Unsere Helferinnen kommen für mindestens drei bis maximal sechs Stunden pro Tag zu Ihnen. Bitte beachten Sie bei Ihrer Zeit- und Kostenplanung, dass Sie für die Übernahme und Rückübergabe am Anfang und Ende des Einsatzes jeweils eine Viertel- bis halbe Stunde Zeit einrechnen müssen, die als Arbeitszeit der Helferin zählt.

      Wenn Sie die Zeitspanne eines vereinbarten Einsatzes spontan reduzieren wollen, müssen Sie mit der Helferin klären, ob und inwieweit sie mit der damit verbundenen Reduzierung ihrer Aufwandsentschädigung einverstanden ist. Generell sind bei jedem begonnenen Einsatz pauschal 30,00 € Aufwandserstattung plus Fahrtkostenerstattung bar an die Helferin zu zahlen.

      Wie viele Tage Sie die Helferin brauchen bzw. wie viele Tage eine Helferin Zeit hat, wird nach Bedarf geklärt. Die Einsätze unserer Helferinnen dauern in der Regel 1 – 3 Tage, können aber, wenn erforderlich, auch längere Zeiträume abdecken. Einsätze, die mehrere Tage dauern, müssen eventuell auf mehrere Helferinnen verteilt werden. Nach unserer Erfahrung stellt die Betreuung eines Kindes durch mehrere Helferinnen selten ein Problem dar.

    • Ich arbeite im Homeoffice - kommt auch dann eine Helferin zu uns nachhause?

      Wenn Sie im Homeoffice arbeiten, sollten Sie sowohl die räumliche Möglichkeit als auch die Bereitschaft haben, sich komplett zurückzuziehen und für Ihr Kind sozusagen "nicht vorhanden" zu sein. Wenn Mama oder Papa da ist, sieht Ihr Kind natürlicherweise keine Notwendigkeit, sich von einer außenstehenden Person betreuen zu lassen - unsere Helferin wird so zwangsläufig "das fünfte Rad am Wagen". Vor allem wenn Ihr Kind die Fremdbetreuung zuhause noch nicht gewohnt ist, erleichtert es die Situation für alle Beteiligten, wenn Sie sich von Ihrem Kind verabschieden, es ganz klar in die Hände der Helferin übergeben und sich dann in Ihren Arbeitsbereich zurückziehen.

    • Ist die Helferin bei Schadenfällen versichert?

      1. Unfallversicherung:
      Die Helferinnen sind versichert gegen die Folgen aller Unfälle auf dem direkten Weg von ihrer Wohnung zur Einsatzwohnung und zurück sowie während ihrer Tätigkeit für "Zu Hause Gesund Werden".

      2. Haftpflichtversicherung:
      Versichert ist die gesetzliche Haftpflicht aus der Betreuung und Pflege von Kindern in fremden Haushalten für "Zu Hause Gesund Werden". Mitversichert sind gesetzliche Haftpflichtansprüche der Kinder bzw. deren Erziehungsberechtigten für Schäden, die zu betreuende Kinder erleiden.

    • Kommt bei mehreren Betreuungseinsätzen immer die selbe Helferin zu uns?

      Wenn schon einmal eine unserer Helferinnen bei Ihnen im Einsatz war, versuchen wir gerne, so Sie es möchten, sie auch bei Ihren nächsten Anfragen zu Ihnen zu vermitteln. Garantieren können wir es allerdings nicht.

      Vor allem längere Einsätze können häufig nicht von einer einzigen Helferin übernommen werden, sondern müssen aufgeteilt werden. Nach unserer Erfahrung stellt das für die Kinder in der Regel kein Problem dar. Die hohe Zahl an Wiederholungseinsätzen zeigt den Erfolg unseres Hilfsdienstes und die große Zufriedenheit der Familien mit der Qualität und Flexibilität der Betreuung.

    • Datenschutz und Schweigepflicht

      Wenn Sie unseren Vermittlungsdienst zum ersten Mal für Ihr Kind in Anspruch nehmen wollen, erfragen wir von Ihnen neben einigen allgemeinen Informationen auch folgende personenbezogenen Daten:

      - Name und Vorname der Mutter und/oder des Vaters

      - Adresse

      - Tel.Nr./Mobil-Nr. zuhause

      - Tel.Nr./Mobil-Nr. unter der Mutter oder Vater während der Betreuung jederzeit erreichbar ist

      - Familienstand

      - Name/n und Alter des Kindes/der Kinder

      - Art, Dauer, Schweregrad der Erkrankung

      - Wichtige sonstige persönliche Informationen

      Diese Informationen und deren vollständige, korrekte Weitergabe zwischen Ihnen, unserem Büro und unseren Helferinnen sind unerlässlich, damit wir schnell und entsprechend Ihrer Bedürfnisse vermitteln können und unsere Helferinnen ihre qualitativ hochwertige und verantwortungsvolle Betreuungsarbeit leisten können.
      Wir geben diese Informationen an keine außenstehende Seite weiter, sondern nur an die jeweilige/n, Ihr/e Kind/er betreuende/n Helferin/nen. Zum Zweck der Vermittlungsbearbeitung und -abrechnung werden Ihre Daten innerhalb unseres Büroteams weitergegeben.
      Mit Ihrer Kontaktaufnahme und Bitte um Betreuungsvermittlung erklären Sie sich einverstanden für die oben erläuterte Datenverarbeitung und -weitergabe zum Zwecke der aktuell angefragten Betreuung Ihres Kindes und entbinden uns hierfür von der Schweigepflicht gegenüber dem oben dargelegten Personenkreis.

    • Einwilligungserklärung zum Datenschutz und zur Entbindung von der Schweigepflicht

      Bei der allerersten Betreuung, d.h. dem allerersten Einsatz bei Ihnen, bittet unsere Helferin Sie (in unserem Namen) um Ihre Unterschrift auf dem Formular "Einwilligungserklärung zum Datenschutz und zur Entbindung von der Schweigepflicht".Worum geht es bei diesem Formular?

      Wie im vorigen Abschnitt dargelegt, erhalten und verarbeiten wir im Zuge unserer Betreuungsvermittlung persönliche Daten und Informationen über Sie und Ihr/e Kind/er sowie Ihre Lebensumstände.

      Aufgrund der geltenden deutschen und europäischen Datenschutzgesetze dürfen wir ohne Ihre schriftliche Einwilligung diese Daten nicht dauerhaft speichern und müssen nachweisen, dass Sie uns zur Betreuungsvermittlung und Betreuung Ihres Kindes von der Schweigepflicht entbunden haben.

      Wenn wir bei Ihren Betreuungsanfragen jedesmal wieder alle Informationen abfragen und eingeben müssen, ist dies umständlich, zeitaufwändig und fehleranfällig. Wir wollen - auch in Ihrem Interesse - zügig und effizient vermitteln sowie zuverlässig und bedürfnisgerecht betreuen.

      Alle ab dem 1.1.19 betreuten Familien bitten wir deshalb einmalig um die Unterzeichnung dieses Formulars. Damit haben wir ab diesem jeweiligen Zeitpunkt Ihre Daten für zukünftige Anfragen parat und müssen bei weiteren Anfragen von Ihnen nur die jeweils aktuelle Situation erfassen.

      Um unsere Vermittlungsarbeit effizient gestalten zu können, bitten wir um Ihr Verständnis, dass wir ohne vorliegende Einwilligungserklärung keine weiteren Vermittlungen übernehmen können. Wenn eine Betreuung bei Ihnen stattfand, Sie Ihre Einwilligung aber nicht schriftlich erteilt haben, werden die Basis-Daten dieses Einsatzes (d.h. die Abrechnungsdaten) im Rahmen der gesetzlichen Aufbewahrungsfristen gespeichert, alle sonstigen von Ihnen erhaltenen Informationen aber komplett gelöscht.

    • Besondereres in Corona-Zeiten: Gegenseitige Einverständniserklärung und Zusicherung

      Das extra für den "Notdienst in Coronazeiten" entwickelte Formular "Gegenseitige Einverständniserklärung und Zusicherung" bitten wir Sie bei jedem Einsatz gemeinsam mit der Helferin  zu unterschreiben. Auch, wenn zwischen zwei Einsätzen nur wenige Tage liegen.